Saftkur – alles was Du über die Saftkur wissen musst und Dinge, die Du beachten solltest

Saftkur
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Was ist eine Saftkur?

Die Saftkur ist eine kurzzeitig andauernde Ergänzung von Obst- und Gemüsesäften zur täglichen Ernährung, um einen Mangel an notwendigen Nährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mikronährstoffe) auszugleichen, Abwehrkräfte zu stärken oder durch den Mangel an Nährstoffen entstandene gesundheitliche Probleme zu behandeln.


Wie funktioniert die Saftkur?

Bei einer Saftkur werden ausgesuchte Obst- und Gemüsesorten mittels Entsafter zu Säften oder mittels Mixer zu Smoothies verarbeitet, um gezielt dem Mangel an Nährstoffen entgegen zu wirken. Eine häufig verbreitete Form der Saftkur ist die zusätzliche Aufnahme von Vitamin C während der Wintermonate zur Stärkung der Abwehrkräfte. Durch die gezielte Aufnahme bestimmter Nährstoffe, können Erkrankungen sowohl vorgebeugt, als auch behandelt werden.


Was kostet eine Saftkur?

Eine konventionelle Saftkur mit bereits vorproduzierten Säften für 7 Tage kostet je nach Ausführung zwischen 50 und 100 Euro, abhängig von Bezugsquelle, Qualität und Menge der Säfte. Sehr beliebt und häufig zu finden sind die Fertigpakete in Reformhäusern und gut sortierten Supermärkten.

Eine gezieltere und teils auch günstigere Form der Saftkur lässt mit einem eigenen Entsafter realisieren, sofern man diesen bereits besitzt. Rechnet man die Anschaffung eines Entsafters mit ein, kann sich der Kauf einer Reformhaus Saftkur lohnen.


Für wen ist eine Saftkur geeignet?

Eine Saftkur ist eigentlich für alle und jeden Erwachsenen geeignet. Abhängig vom Gesundheitszustand (Schwangere, Diabetiker) oder aber bei reglemäßiger Einnahme von Medikamenten kann Vorsicht geboten sein. Ein Gespräch mit dem Haus- oder Facharzt kann sich lohnen und sollte bei vorhergenannten Umständen in jedem Fall erfolgen.

Mehr zu Risikogruppen und möglichen Faktoren, die gegen eine Saftkur sprechen.


Was passiert bei einer Saftkur?

Bei einer Saftkur werden dem Körper gezielt notwendige Nährstoffe aus Obst- und Gemüse in Saftform zugeführt, um etwaige Mängel, gesundheitliche Probleme oder Mangelerscheinungen zu behandeln. Oft wird die Saftkur schon vorsorglich begonnen, etwa in den Wintermonaten oder während Erkältungswellen. Die Stärkung der Abwehrkräfte steht bei einer Saftkur ganz besonders im Vordergrund.


Wie lange dauert eine Saftkur?

Je nach Grad eines Mangels oder einer Erkrankung kann sich die Dauer einer Saftkur auf mehrere Wochen belaufen. Oftmals, gerade wenn vorsorglich zu zusätzlichen Vitaminen und Nährstoffen gegriffen wird, beläuft sich die übliche Saftkur lediglich auf maximal 2 Wochen am Stück oder aber 4 Wochen pro Quartal.


Was benötigt man für eine Saftkur?

Wer nicht selbst in der Küche stehen und Saft produzieren mag, benötigt lediglich Fertigpakete aus dem Reformhaus oder Supermarkt, um mit der Saftkur zu beginnen.

Entscheidet man sich jedoch für den Weg der Saft-Eigenproduktion, benötigt man neben Obst und Gemüse auch einen Entsafter, Trinkflaschen und Becher, sowie Flaschen zur Lagerung vorproduzierter Säfte.

Eine Liste aller notwendigen und praktischen Dinge, die man für eine Saftkur benötigt, findet sich auf der Seite Juicing Starter Kit (Entsafter Starter Paket)


Wie Saftkur beginnen?

Saft einschenken. Trinken. Fertig.

Im Grundprinzip muss man bei einer Saftkur nur wenig beachten. Ein Gespräch mit dem Hausarzt über die Saftkur kann in einigen Fällen ratsam sein, besonders wenn man bereits Medikamente zur Behandlung etwaiger Erkankungen einnimmt. Viele Obst- und auch Gemüsesorten können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen, unwirksam werden lassen oder gar umkehren.

Gibt der Arzt grünes Licht oder werden keinerlei Medikamente eingenommen, kann man sofort loslegen. Ob die Säfte morgens oder abends getrunken werden, ist eine persönliche Entscheidung, ebenso die Wahl zwischen Fertigpaketen und eigener Saftproduktion.


Begleiterscheinungen einer Saftkur

Die Dosis macht das Gift, das ist auch bei Obst- und Gemüsesäften nicht anders. Wer viel Obstsaft trinkt, nimmt unter Umständen deutlich mehr Zucker (Fruchtzucker) als sonst zu sich. Der Körper, insbesondere der Magen, können hier mit Übelkeit, Sodbrennen und sogar mit Magen-Darm-Problemen reagieren.

Wer seinen Saftkonsum im Auge behält, nicht literweise Obstsäfte trinkt und zu jedem Glas Saft auch ein gleichgroßes Glas Wasser trinkt, dürfte in den allermeisten Fällen keinerlei Beschwerden bekommen.


Nebenwirkungen einer Saftkur

Abgesehen von den oben bereits erwähnten Dingen wie Sodbrennen, Übelkeit und Magen-Darm-Aktivitäten treten in den allermeisten Fällen keinerlei Nebenwirkungen bei einer Saftkur auf.


Zusammenfassung

Kurzfristige, kurzzeitige und gezielte Aufnahme von Nährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien) durch Obst- und Gemüsesäfte. Ideal geeignet für gesunde Erwachsene, die sich und ihrem Körper etwas Gutes tun möchten.